Die Outremer Week Spring 22 war wieder ein Erfolg. Zu unserer Veranstaltung, die zweimal im Jahr stattfindet, kamen wieder einmal fast 100 Outremer-Eigner aus der ganzen Welt zu einer intensiven Schulungswoche und einem anschließenden Segelwochenende zusammen. Und zum ersten Mal haben wir beschlossen, Nikki Henderson, Coach der Ladies Only Segelkurse für die Outremer Academy, zur Stimme der diesjährigen Veranstaltung zu machen. Sie hat den Instagram-Account von Outremer übernommen, am Ende des Tages die Eigner interviewt, um deren Gedanken aufzunehmen, und ihre Erfahrungen zu Papier gebracht (unten zu lesen!).

 

Unsere halbjährliche Veranstaltung „Outremer Week“ besteht vor allem aus fünf Schulungstagen. In diesem Jahr folgte auf die Veranstaltung die Outremer Cup, drei Tage Segeln in einer familienfreundlichen Atmosphäre.

Das Thema der Woche war klar definiert: Autonomie. Aber was steckt dahinter? Es ging uns darum zu vermitteln, wie wichtig es ist, sich zu schulen, damit beim Langfahrtsegeln jeder Vertrauen in sein Boot und seine Besatzung hat. Die neuen Eigner hatten jeweils einen Kurs pro Tag gebucht, entweder auf Englisch oder auf Französisch. Ein Großteil der Sitzungen war ausgebucht: Manöver auf See, Hafenmanöver, Wartung von Dieselmotoren, Wartung von Schiffselektronik, Meteorologie, ein zweitägiger medizinischer Kurs – dies sind nur einige der vielen angebotenen Kurse.

 

Ähnlich wie bei einer Integrationswoche an der Universität spielte das Leben jenseits des Unterrichtsraums eine ebenso wichtige Rolle. Die allabendliche dreistündige Aperitif-Runde sowie eine Strandparty und ein Cocktailabend waren wichtige Momente des Austauschs. Jeden Abend begannen die Gespräche mit „Also welches Boot kaufst du?“, gefolgt von „An welchem Kurs hast du heute teilgenommen?“ und fast immer „Wie sieht dein Segelplan aus?“. Unabhängig von den Altersunterschieden, den verschiedenen Nationalitäten oder auch den persönlichen Lebenswegen jedes Einzelnen haben sich zwischen den neuen und den aktuellen Eignern sowie dem Personal, das für die Veranstaltung verantwortlich ist, starke Freundschaften entwickelt.

 

Diese Segler-Community, die sich weiterbildet und danach strebt sich stets zu verbessern, macht den Ruf von Outremer aus. Es herrscht eine Kultur der Sicherheit, der Seemannschaft und der Unterstützung – entstanden durch die Schulungen selbst und gefördert durch das Verhalten der Eigner. Es war beruhigend zu sehen, mit welcher Gewissenhaftigkeit jeder Teilnehmer die Erfahrung sowohl auf als auch außerhalb des Wassers machte.

 

Am Samstagnachmittag, nach einem Regattatag bei leichtem Wind, unterhielt ich mich mit Xavier Desmarest (Mitbegründer von Grand Large Yachting und CEO von Outremer) darüber, wie man die Stimmung, die während der Veranstaltung herrschte, definieren könnte. „Im Französischen haben wir eine Redewendung“, sagte er, „das ist lâcher prise“ im Deutschen könnte man sagen „Loslassen, sich treiben lassen“. Die Grenzen zwischen den Outremer-Teams, ob in den Büros oder auf der Werft, dem Eigner eines Outremer-Katamarans, dem neuen Eigner und den Schulungsleitern sind unscharf. Die Outremer-Community ist wie eine Familie, vereint durch die Leidenschaft nicht nur für das Produkt, sondern auch für das, wofür das Produkt steht: Segeln bedeutet Freiheit, das Leben an Land hinter sich zu lassen, loszulassen, sein Herz zu öffnen, sich selbst zu vertrauen, um seinen Weg zu finden und mit der Natur zusammenzuarbeiten.

Hier finden Sie die Bilder der Outremer Week Edition Spring 22

Weitere Informationen über Outremer finden Sie im Presseraum

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